Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Freitag, 24. Mai 2019, Nr. 119
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
14.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Flächenbombardement«

Euro-Gruppe geht nicht auf Athener Forderung nach Schuldenerlass und Umschichtung von »Rettungsgeldern« ein. EU-Kommission will Griechen weitere »Sparprogramme« oktroyieren

Rainer Rupp

Die Dringlichkeitssitzung der Euro-Gruppe zur Lage in Griechenland endete am späten Mittwoch abend, ohne dass sich beide Seiten auch nur ein Jota nähergekommen wären. Zum ersten Mal in der Geschichte des EU-Gremiums zur Überwachung des Euro-Stabilitätspaktes kam auch keine gemeinsame Abschlusserklärung zustande, nicht einmal eine nichtssagende. Gianis Varoufakis, der Finanzminister der neuen griechischen Regierung, ließ sich durch die massiven Drohungen seines deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble mit einer Staatspleite nicht erpressen. Sein Land sei ohnehin pleite, und die Zahlungen der EU seien nie dafür da gewesen, dem griechischen Volk zu helfen, so Varoufakis. 90 Prozent der »EU-Rettungsgelder« für Athen sind direkt an ausländische Banken gegangen. Das will die neue Regierung ändern: keine gigantischen »Hilfen« mehr für die Banken, sondern nur ein wenig Geld, um der notleidenden Bevölkerung unter die Arme zu greifen und den Wirtschaftskreislauf wieder...

Artikel-Länge: 4820 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €