13.02.2015 / Feuilleton / Seite 10

Karnickel zur Freiheit

An der TU Berlin wurde über die Auswirkungen der SED-Ideologie auf Mensch und Tier diskutiert

Simon Zeise

Ich möchte Sie überzeugen, dass wir hier richtige Wissenschaft betreiben« – so begrüßte mich Anett Laue in der Technischen Universität Berlin zu einer Tagung mit dem Titel: »Auswirkungen der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR«. Dies ist auch fast der exakte Titel von Laues Dissertationsvorhaben an der TU, das durch ein Stipendium von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird. Die entsprechende Tagung hatte Laue vergangenen Freitag im Center for Metropolitan Studies der TU organisiert.

Bei der Betrachtung von Mensch und Tier gehe es um einen neuen Blick auf die Geschichte des »anti-equilibristischen Impetus des DDR-Regimes«, führte Florian Peters auf der Tagung aus. Sein Vortrag hieß: »Das staatssozialistische Mensch-Tier-Verhältnis aus der Grenzperspektive der Wildkaninchen«. Die Grenze zwischen DDR und BRD war »kein antifaschistischer Schutzwall, sondern eine Mauer, die die DDR-Führung vor der Fluc...

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