12.02.2015 / Titel / Seite 1

Granatenfrieden

Vor dem Gipfeltreffen in Minsk demonstrieren Kiew und die Aufständischen ihre Gewaltpotentiale. Georgischer Expräsident Saakaschwili verspricht Ukraine »lichte Zukunft«

Reinhard Lauterbach

Am Mittwoch abend haben in der belarussischen Hauptstadt Minsk Gespräche über einen Stopp der Gewalt im Osten der Ukraine begonnen. Teilnehmer waren die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande. Das Treffen begann erst am Abend, weil Merkel bis zum Mittag am Staatsakt für den verstorbenen Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker in Berlin teilgenommen hatte.

Poroschenko hatte am Dienstag in Kiew erklärt, die Ukraine sei jederzeit zu einem »bedingungslosen« Waffenstillstand bereit. Anschließend forderte er im selben Atemzug den Abzug ausländischer Truppen, »die bei uns nichts zu suchen haben« – die freilich nicht einmal die NATO in der Ostukraine bestätigt –, und die Wiederherstellung der ukrainischen Kontrolle über die Grenze zwischen den Aufstandsgebieten und Russland. Mit anderen Worten: Poroschenko machte die Erreichun...

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