10.02.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

»Man muss den Gegner achten«

Über die Bedeutung der Krim-Konferenz vom Februar 1945, Weltpolitik als Schachspiel und sein Engagement für den Frieden. Ein Gespräch mit Anatoli J. Karpow

Stefan Huth

Als Präsident des Internationalen Verbands der Friedensräte (IAPF)1 sind Sie einer der Schirmherren der Konferenz »Jalta 1945 – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft«. Vor 70 Jahren berieten hier im Livadija-Palast die Staatschefs der Sowjetunion, der USA und Großbritanniens – Josef Stalin, Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill – über die Zukunft Deutschlands nach dem Sieg der Antihitlerkoalition und über die Neugestaltung der internationalen Beziehungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Worin sehen Sie aus heutiger Sicht die Bedeutung dieser Zusammenkunft?

Die Ergebnisse dieser Konferenz haben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit das Leben der Menschen und die zwischenstaatlichen Verhältnisse geprägt. Nicht zuletzt wurde hier der Grundstein für bis heute geltende Prinzipien des Völkerrechts gelegt. Allerdings sind wir Zeugen einer Entwicklung, in der immer wieder gegen diese Regeln verstoßen und Recht gebrochen wird...

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