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10.02.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Allgemeinverbindlichkeit schützt Tariftreue

Ver.di ruft Supermarktkette Real auf, an Vereinbarungen festzuhalten und mitzuhelfen, »Ungleichheiten abzustellen«

Die Gewerkschaft ver.di hat den Handelsriesen Metro vor einem Ausstieg seiner Supermarkttochter Real aus dem Flächentarifvertrag gewarnt. Kehre Real dem Tarifvertrag den Rücken, um Löhne zu drücken, werde es »eine Gegenreaktion geben«, kündigte Gewerkschaftssekretär Rainer Kuschewski in einem am Freitag veröffentlichten Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an. »Die Friedenspflicht gilt im Falle eines Austritts nicht mehr.« Damit würden bei der Supermarktkette mit rund 37.000 Beschäftigten in Deutschland auch Streiks möglich.

Derzeit gebe es zwar noch »keine konkreten Anzeichen dafür, dass Metro sich aus der Tarifbindung bei Real zurückziehen will«, so Kuschewski. Metro beklagte aber weiter die hohen Kosten bei der Supermarktkette. »Wir haben bereits mehrfach auf den Missstand hingewiesen, dass Real tariftreu ist und einige Mitbewerber offensichtlich nicht, woraus für uns ein gravierender Wettbewerbsnachteil...

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