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07.02.2015 / Feuilleton / Seite 11

Auf äußerster Außenstation

Die Welt ist mal wieder sehr klein: »Nobody Wants the Night« war der Auftakt des Berlinale-Wettbewerbs

Peer Schmitt

Eine Blutspur im Schnee. Sehr pittoresk. Juliette Binoche hat ihren ersten Eisbären erlegt. Im Eröffnungsfilm des Wettbewerbs »Nobody Wants the Night« von Isabel Coixet spielt sie Josephine Peary – Polarforscherin, Autorin (»The North Pole and its Discovery in 1909«) und Ehefrau des selbsterklärten Nordpolentdeckers und Pelzhändlers Robert E. Peary.

1908 macht sie sich auf, ihrem Gatten auf dessen letzter (und erfolgreicher) Expedition zu folgen. Das ergibt für den Film dann natürlich sehr viel Schnee und ein bisschen Blut. Im ersten Drittel ist das so etwas wie ein Schneewestern bzw. Abenteuerfilm der alten Schule: Mit Flinte und Hundeschlitten auf zum Nordpol (der ja, in gewisser Weise, ein rein imaginärer Ort ist; Schummeln auf der Suche ist durchaus erlaubt). Die Cowboys heißen Polarforscher und tragen Bart, die Indianer heißen Eskimos bzw. – politisch korrekter – Inuit und sind Opfer spätkolonialistischen Entdeckerwahns.

Irgendwann ...

Artikel-Länge: 3370 Zeichen

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