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07.02.2015 / Feuilleton / Seite 10

Bleibender Forschungsauftrag

Zum 80. Geburtstag von Manfred Weißbecker

Phillip Becher

Wer in der DDR eine Ausbildung zum Historiker genoss, der wurde mehr als ein Geschichtsschreiber. Namen wie Dietrich Eichholtz, Ludwig Elm, Kurt Pätzold oder Werner Röhr stehen für eine Linie, die die Historie nicht nur als Chronologie längst vergangener Daten oder als Instanz der Moralvermittlung auffasst, sondern als Quelle der Erkenntnis in die Bewegkräfte gesellschaftlicher Prozesse begreift. Der KPD-Führer Ernst Thälmann brachte die Dialektik dieses erkenntnistheoretischen Zusammenhangs einst in populären Worten auf den Punkt: »Politik, das ist die sich in der Gegenwart vollziehende Geschichte.«

Zu den Vertretern dieser Denkrichtung gehört ganz ohne Zweifel auch Manfred Weißbecker. Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen Anfang der 1990er Jahre nach der Herstellung der staatlichen Einheit von den Herren des Landes aus politischen Gründen in den »Ruhestand« versetzt, durfte und darf er zwar seine akademischen Titel weiterführen, der Professur für Ge...

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