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06.02.2015 / Ausland / Seite 6

Hollandes kalte Füße

Frankreichs Präsident kommt Tsipras nur zögerlich entgegen und will nicht Vermittler sein

Hansgeorg Hermann, Paris

Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kam mit hohen Erwartungen nach Paris. Er reiste ernüchtert wieder ab. Was er bei Frankreichs Präsident François Hollande am Mittwoch in einem zwei Stunden dauernden Gespräch zu hören bekommen hatte, war das Räsonieren eines Mannes, der kalte Füße bekommen hat. Oder, wie die Zeitung L’Humanité am Donnerstag resigniert feststellte: Das ängstliche Argumentieren eines zum Liberalismus konvertierten alten Sozialdemokraten, der vor der Macht des großen Geldes zittert. Im Kampf gegen die Herrschaft des Finanzkapitals in Europa ist von Frankreich vorerst wohl keine Hilfe für die Griechen zu erwarten.

Hollandes Erklärung nach dem Treffen ist insofern kaum mehr als ein höflicher Abschied für einen zwar geladenen, in Wirklichkeit jedoch eher unbequemen Gast. »Mit einem klaren Votum wollte das griechische Volk zu erkennen geben«, ließ Frankreichs Staatschef verlauten, »dass die Austerität als einzige Perspek...

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