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04.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Niedrige Preise nerven Ölmultis

Gewinnrückgang: Nach Shell und ExxonMobil zieht auch BP Konsequenzen aus der aktuellen Lage

Profitrückgang zählt zu den schlimmsten Szenarien bei Großkonzernen. Erst recht dann, wenn es Multis erwischt, die das Problem bisher nur vom Hörensagen kannten. Nun hat es auch den britischen Mineralölkonzern BP (ehemals British Petroleum) erwischt: Dessen Führung rechnet mit weiterhin anhaltend niedrigen Ölpreisen und will deshalb stärker »sparen«. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Preise für Rohöl mittelfristig nicht groß steigen werden, sagte Konzernchef Robert (»Bob«) Dudley am Dienstag bei der Vorlage der Jahresbilanz 2014 in London. Im laufenden Jahr sollen die Investitionen mit 20 Milliarden US-Dollar (17,7 Milliarden Euro) daher geringer ausfallen als zunächst geplant. So will der Konzern etwa weniger für die Suche nach neuen Ölfeldern ausgeben. Zudem würden Förderprojekte verschoben und der Verkauf von Unternehmensteilen vorangetrieben, kündigte Dudley an.

Auch andere Branchengrößen wie die niederländische Royal Dutch Shell, ExxonMobil, der w...

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