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29.01.2015 / Inland / Seite 5

Gelbe Karte für die Post

Ver.di wirft dem ehemaligen Staatskonzern vor, geltende Tarifverträge unterlaufen zu wollen

Die Gewerkschaft ver.di hat erneut die Deutsche Post für ihre Pläne kritisiert, Zusteller in der Brief- und Paketsparte zu niedrigeren Löhnen als bisher einzustellen. »Die Post erschüttert die Sozialpartnerschaft und hält existierende Verträge nicht ein«, monierte deren stellvertretende Vorsitzende Andrea Kocsis am Mittwoch in Düsseldorf. Ver.di prüfe, »was wir tarifpolitisch tun werden« und behalte sich auch rechtliche Schritte vor. Zu Arbeitsniederlegungen kann die Gewerkschaft indes derzeit nicht greifen. Tarifverträge wurden nicht formell aufgekündigt, bei der Post herrscht damit Friedenspflicht. In Deutschland sind Streiks gesetzlich nur zulässig, wenn sich Beschäftigte in einer konkreten Tarifauseinandersetzung befinden.

Der Konzern wies die Vorwürfe erneut zurück. Post-Vorstand Jürgen Gerdes hatte in...

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