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29.01.2015 / Ausland / Seite 7

Kampf um Jungwähler

Peru: Nach wochenlangen Protesten lehnt Kongress ein kontrovers diskutiertes Jugendarbeitsgesetz ab

Benjamin Beutler, Lima

Es ist ein Schlag ins Gesicht für die Mitte-links-Regierung von Präsident Ollanta Humala. Nach fünf Stunden Sondersitzung, einberufen vom Staatschef selbst, stimmte der Kongress der Republik Peru in Lima am Montag (Ortszeit) für die Rücknahme eines von der Humala-Administration eingebrachten Gesetzes über Jugendarbeit. Die im Dezember verabschiedete Novelle, die mit 91 zu 18 Stimmen und fünf Enthaltungen zu Fall gebracht wurde, sah erstmals die Einführung eines Jugendarbeitsgesetzes vor. Arbeitslosen oder informell arbeitenden Jugendlichen im Alter von 18 bis 24 Jahren solle der Zugang zum Arbeitsmarkt und Sozialleistungen ermöglicht werden. Jugendliche und Gewerkschaften hatten allerdings kritisiert, das Gesetz schreibe eine strukturelle Benachteiligung gegenüber regulär Beschäftigten fest sowie den Abbau von Arbeits- und Sozialrechten.

»Heute gibt es das Gesetz nicht mehr, aber der Kongress hat es verpasst, eine Alternative zu formulieren«, erklärte am ...

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