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26.01.2015 / Ansichten / Seite 8

Donezk reicht’s

Volksrepubliken starten Offensive in Ostukraine

Reinhard Lauterbach

Auf den ersten Blick ist am Freitag in Donezk etwas Unerhörtes passiert. Alexander Sachartschenko, Präsident der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, desavouierte seine mutmaßlichen Protektoren. Mit seiner Erklärung, die Volksrepubliken sähen nach dem Bushaltestellen-Anschlag von Donezk keinen Sinn darin, weiter mit Kiew über einen Waffenstillstand zu verhandeln, strafte Sachartschenko den russischen Außenminister Sergej Lawrow Lügen. Der hatte noch am Donnerstag in Berlin angekündigt, die Kämpfer der Volksrepubliken seien bereit, ihre schweren Waffen von der Frontlinie zurückzuziehen.

Die Erklärung und die unmittelbar darauf folgende Offensive der Aufständischen in mehrere Richtungen haben militärisch ihre Logik. Es ist absehbar, dass das Kräfteverhältnis für die Volksrepubliken ungünstiger würde, wenn Kiew erst seine angekündigte neue Einberufungswelle vollzogen hat. ...

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