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24.01.2015 / Inland / Seite 2

»Die Gehälter der Beschäftigten haben weniger Kaufkraft«

Im Kampf gegen die Deflation überschüttet die EZB Europa mit Geld – es gibt Gewinner und Verlierer. Ein Gespräch mit Heinz-J. Bontrup

Gitta Düperthal

Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup ist Wirtschaftswissenschaftler an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Campus Recklinghausen

Der Aufkauf von Staatsanleihen der Europäischen Zentralbank (EZB) stößt auf Kritik. Es sei hauptsächlich ein Programm für Reiche und werde insofern noch mehr soziale Ungerechtigkeit verursachen, heißt es. Wie sehen Sie das?

Zunächst einmal wirkt sich dieser Aufkauf von Anleihen auch positiv aus. Er unterstützt anfangs auf jeden Fall die Gläubiger, also die Staaten in der Krise, da die EZB nun für sie das Risiko übernimmt. Sie nimmt so den verschuldeten Staaten den Druck, die ihre Anleihen zum Fälligkeitsdatum nicht zurückzahlen können. Sie werden nicht in die Staatspleite abrutschen. Um dies zu finanzieren, wird die EZB dann aber Geld drucken müssen. Damit entsteht eine zusätzliche Geldmenge in einigen Volkswirtschaften, auch in Deutschland, was die Preise entsprechend erhöhen wird. Genau das erhofft die EZB, um die deflat...

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