Schwarzer Kanal
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24.01.2015 / Ansichten / Seite 8

Neuformierung

Einbruch im Russland-Geschäft

Jörg Kronauer

Die Verluste sind gewaltig. Um mehr als sechs Milliarden Euro seien die deutschen Ausfuhren nach Russland im vergangenen Jahr eingebrochen, beklagte sich Eckhard Cordes, der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, am Freitag in der Rheinischen Post. Ein Rückgang um beinahe ein Fünftel – das ist für viele Unternehmen, die vom Russland-Geschäft abhängen, ein dramatischer Schlag. Bereits 2013 waren die Exporte in das Land wegen der kriselnden Wirtschaftslage dort um zwei Milliarden Euro geschrumpft; dieses Jahr kamen die Folgen des Konflikts um die Ukraine hinzu. Die Sanktionen gegen Moskau sparten zwar die Erdgasbranche aus, kosteten jedoch den Maschinenbau wertvolle Aufträge, und die russischen Gegenmaßnahmen trafen die Nahrungsmittelbranche. Zuletzt und wohl am schlimmsten hat der Absturz des Rubel sich ausgewirkt und dazu geführt, dass Westprodukte jeglicher Art für Russen unerhört teuer...

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