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22.01.2015 / Ansichten / Seite 8

Nicht totzukriegen

Krieg im Irak und der IS-Führer

Rainer Rupp

Zum ersten Mal seit der schleichenden »Wiedereroberung« des Irak durch die USA und andere unter dem Vorwand des Kampfes gegen den »Islamischen Staat« (IS) haben kanadische Bodentruppen am Montag direkt in ein Feuergefecht mit Einheiten der sunnitischen Terrormiliz eingegriffen. Offiziell sind die westlichen Soldaten nur als »Ausbilder« im Land. Da die Nordamerikaner jeden Schritt koordinieren, kann davon ausgegangen werden, dass es sich um einen Versuchsballon handelte, um zu sehen, wie die US-Öffentlichkeit reagiert, wenn auch US-»Berater« im Irak wieder zu Kämpfern würden.

Ein Trommelfeuer der Angstmache vor den – diesmal nicht erfundenen – Greueltaten des IS, verbunden mit antiislamischer Propaganda, hat einen großen Teil der Bevölkerung im Westen soweit gebracht, dass ein erneutes Eingreifen westlicher Kampftruppen im Irak geradezu verlangt wird. Zugleich haben der US-Kongress und westliche US-Verbündete die Bekämpfung des Terrorismus zur ...

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