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22.01.2015 / Ausland / Seite 7

Die Wüste bebt

In Algeriens Süden regt sich Protest gegen Fracking-Projekte zur Schiefergasförderung

Rayner W. Feld

Seit Anfang des Jahres demonstrieren Bewohner von Städten in der algerischen Wüste gegen Frackingprojekte. Im Süden des Landes kam es dabei auch immer wieder zu politischen Streiks. Ziel der Proteste ist ein »nationaler Dialog« über die Gasförderungstechnologie. Einem Bericht des Senders France 24 zufolge hat die algerische Regierung auch ausländischen Ölfirmen wie Total, Shell und Anadarko Lizenzen für Probebohrungen erteilt. Von algerischer Seite ist der Staatskonzern Sonatrach mit von der Partie.

Am Samstag gingen dem Bericht zufolge in der 33.000-Einwohner-Stadt Salah etwa 1.000 Menschen auf die Straße. Sie befürchten, dass die Schiefergasbohrungen negative Folgen für Natur und Umwelt sowie das Grundwasser und die menschliche Gesundheit haben könnten. Weder der Sonatrach noch Ministerpräsident Abdelmalek Sellal ist es bisher gelungen, die Bedenken zu zerstreuen. Mittlerweile hat sich sogar Präsident Abdelaziz Bouteflika eingeschaltet, doch auch die vo...

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