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21.01.2015 / Inland / Seite 4

Eingekesselt in Magdeburg

7.000 Demonstranten blockieren Aufzug der Islamhasser in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt

Susan Bonath

Ein düsteres Szenario in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt: Ein Redner warnte vor »Überfremdung der europäischen Kultur« und forderte »Schulen nur für deutsche Kinder«. Rentner, Mütter mit Kindern und stadtbekannte Neonazis applaudierten. Zahlreiche Teilnehmer schwenkten Deutschlandflaggen. Am Montag abend rollte die rechte Pegida-Welle (»Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes«) auch nach Magdeburg. Rund 500 Anhänger hatten sich dem örtlichen Ableger »Magida« angeschlossen. Ihr »Abendspaziergang« scheiterte jedoch an bis zu 7.000 Gegendemonstranten. Zu den Protesten unter dem Motto »NoMagida – Magdeburg stellt sich quer« hatten das »Bündnis gegen Rechts«, »Magdeburg nazifrei«, »Block MD«, antifaschistische Initiativen und Studenten aufgerufen.

Neben »Magida« waren am Montag abend auf dem Alten Markt in Magdeburg mehrere Protestaktionen angemeldet. Platz und Seitenstraßen waren voller Menschen. Die Polizei trennte die Lager durc...

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