17.01.2015 / Inland / Seite 4

Tödliche Polizeieinsätze

Zwei Gelsenkirchener kamen binnen kürzester Zeit durch Beamte ums Leben. Auch in anderen Bundesländern fehlt angeblich das Training, auf Arme und Beine zu schießen.

Markus Bernhardt

Binnen weniger Tage sind in Gelsenkirchen zwei Personen durch Polizeieinsätze ums Leben gekommen. Am vergangenen Dienstag erschossen dort Beamte eines Sondereinsatzkommandos im Stadtteil Rotthausen einen Mann, der diese – nach Behördenangaben – zuvor mit einer Waffe bedroht haben soll. Bereits am Dienstag nachmittag waren die Beamten zu dem Wohnhaus des Mannes gerufen worden, wo der 45jährige, angeblich mit einer Pistole bewaffnet, durchs Treppenhaus gelaufen war. Deshalb seien Spezialeinsatzkräfte angefordert und eingesetzt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen. Nach ihrem Eintreffen hätten die Beamten das Gebiet rund um das Haus großräumig abgesperrt und die Anwohner evakuiert. Als die Einsatzkräfte, die auch einen Diensthund bei sich führten, danach die Wohnung des Mannes betraten, soll dieser seine Schusswaffe in Richtung des Kopfes eines Polizeibeamten gehalten haben. Der Beamte schoss daraufhin auf den Deli...

Artikel-Länge: 3874 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe