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16.01.2015 / Ausland / Seite 6

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Griechenland: Syriza führt in Umfragen. Samaras setzt nun auf Rassismus

Heike Schrader, Athen

Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras scheint in der Europäischen Union (EU) Verbündete zu verlieren. Statt des von Athen lancierten Drohszenariums eines »Grexit«, eines Austritts aus der Währungsunion, diskutiert man in Berlin und Brüssel bereits über einen Schuldenschnitt, wie vom Syriza-Vorsitzenden Alexis Tsipras gefordert. Dies ist ein deutliches Signal, dass man sich in der Führungsriege der EU mit der Möglichkeit einer Linksregierung in Griechenland vertraut macht. Gleichzeitig ist es ein Eingeständnis, dass die über 300 Milliarden Euro Schulden nicht eintreibbar sind.

Vor diesem Hintergrund ändert Samaras seine Taktik und setzt auf Stimmen von ganz rechts. Bereits am Tag nach dem Attentat auf die Satirezeitung Charlie Hebdo in Paris trumpfte Samaras mit einer an Rassismus kaum noch zu überbietenden Demagogie auf. Während Frankreich nun mit Polizei und Militär seine Bürger schütze, so der Ministerpräsident, habe Syriza die »ungesteuerte...

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