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10.01.2015 / Feuilleton / Seite 11

»Ihr müsst es singen«

Das Arbeiterlied auf dem Weg zum Weltkulturerbe im Sinne der UNESCO. Ein Gespräch mit Bernd Köhler

Simon Zeise

Das Singen von Arbeiterliedern ist jetzt ein schützenswertes immaterielles Kulturgut. Das hat die Kultusministerkonferenz festgestellt nachdem Sie es ihr vorgeschlagen hatten. War das eine Überraschung?

Ja klar. Unsere Initiative, die Gewerkschafter, Künstler und Wissenschaftler unterstützen, hatte in der ersten Runde 80 Konkurrenten. Dass man mit diesem Ansatz, der klar als Geschichte der Arbeiterbewegung definiert ist, und mit einer sehr respektablen Bewertung der Jury durchkommt, hat uns sehr gefreut.

Und wann wird das Arbeiterlied Weltkulturerbe?

Die Kultusministerkonferenz hat 27 Kulturgüter aus Deutschland in das deutsche Verzeichnis des schützenswerten Kulturguts (im Sinn der UNESCO) aufgenommen. Aus diesem Verzeichnis wird ein Kulturgut ausgewählt und der UNESCO vorgeschlagen, es zum Weltkulturerbe zu erklären. Hierbei wurde sich für die »Genossenschaftsbewegung« entschieden. Ich gehe also nicht davon aus, dass »das Singen der deutschen Ar...

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