Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 18. / 19. Mai 2019, Nr. 114
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
30.12.2014 / Ausland / Seite 7

Asyl für Black-Panther-Aktivistin

Kuba lehnt weiterhin Auslieferung der in den USA politisch Verfolgten Assata Shakur ab

Jürgen Heiser

Das diplomatische Tauwetter zwischen Havanna und Washington nährt bei US-Behörden offenbar Hoffnungen, die Auslieferung der Afroamerikanerin Assata Shakur erreichen zu können. Shakur genießt seit 30 Jahren politisches Asyl in Kuba.

New Jerseys republikanischer Gouverneur Chris Christie hatte sich vor Weihnachten in einem Schreiben an US-Präsident Barack Obama gewandt und ihn aufgefordert, die Lockerung der diplomatischen Beziehungen von der Auslieferung Shakurs abhängig zu machen. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP bekräftigte dazu Josefina Vidal, Leiterin der Abteilung für nordamerikanische Angelegenheiten im kubanischen Außenministerium, »das souveräne und legitime Recht jedes Landes, Menschen politisches Asyl zu gewähren, die politisch verfolgt werden«. Zwischen Kuba und den USA bestehe kein Auslieferungsvertrag.

Shakur hatte 1984 politisches Asyl erhalten, weil sie wie viele Mitglieder der Black Panther Party in den USA seit Anfang der 1970er Jahre v...

Artikel-Länge: 3934 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €