30.12.2014 / Ausland / Seite 7

Asyl für Black-Panther-Aktivistin

Kuba lehnt weiterhin Auslieferung der in den USA politisch Verfolgten Assata Shakur ab

Jürgen Heiser

Das diplomatische Tauwetter zwischen Havanna und Washington nährt bei US-Behörden offenbar Hoffnungen, die Auslieferung der Afroamerikanerin Assata Shakur erreichen zu können. Shakur genießt seit 30 Jahren politisches Asyl in Kuba.

New Jerseys republikanischer Gouverneur Chris Christie hatte sich vor Weihnachten in einem Schreiben an US-Präsident Barack Obama gewandt und ihn aufgefordert, die Lockerung der diplomatischen Beziehungen von der Auslieferung Shakurs abhängig zu machen. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP bekräftigte dazu Josefina Vidal, Leiterin der Abteilung für nordamerikanische Angelegenheiten im kubanischen Außenministerium, »das souveräne und legitime Recht jedes Landes, Menschen politisches Asyl zu gewähren, die politisch verfolgt werden«. Zwischen Kuba und den USA bestehe kein Auslieferungsvertrag.

Shakur hatte 1984 politisches Asyl erhalten, weil sie wie viele Mitglieder der Black Panther Party in den USA seit Anfang der 1970er Jahre v...

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