Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Montag, 27. Mai 2019, Nr. 121
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27.12.2014 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Niemand sagt mir, was ich publizieren soll«

Gespräch mit Jorge »Jorgito« Jerez über das Journalistikstudium in Kuba, die Medien der Insel und die Folgen der US-Blockade

Interview: André Scheer

In einem Radiointerview aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls hat der heutige Chefredakteur der Tageszeitung Neues Deutschland, Tom Strohschneider, erklärt, dass sein Blatt bis 1989 kein journalistisches Produkt gewesen sei, weil es in der DDR keinen Journalismus gegeben habe. Möglicherweise ist er der Meinung, dass das auch für das heutige Kuba gilt. Was antworten Sie ihm als kubanischer Student der Fachrichtung?

Natürlich muss in Kuba der Journalismus deutlich verbessert werden. Das ist klar. Aber selbstverständlich gibt es ihn. Wir haben einen revolutionären Journalismus, einen, der sich an die revolutionären Gesetze hält, einen Journalismus in Übereinstimmung mit den Zeiten, in denen wir leben. Es ist ein Journalismus, der den Veränderungen verpflichtet ist. Darüber gibt es auch harte Diskussionen zwischen den Studenten an den Akademien – zu denen auch ich gehöre – und den Kollegen, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben. Er...

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