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20.12.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Glückwünsche an Kuba aus Lateinamerika

Volker Hermsdorf

In Lateinamerika wird das Eingeständnis Barack Obamas, dass die aggressive Politik der USA gegenüber Kuba gescheitert ist, mit Genugtuung aufgenommen. Während in Kuba zunächst vor allem die Heimkehr der drei Aufklärer bejubelt wurde, weisen Politiker anderer Länder darüber hinaus auf die grundsätzliche Bedeutung für den Kontinent hin.

In Buenos Aires erklärte Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández in der Nacht auf Freitag, die USA »haben 53 Jahre lang die Rechte des kubanischen Volkes missachtet, mussten aber zum Schluss einräumen, dass Fidel Castro im Recht ist«. Fernández unterstrich, dass der Stolz und die Würde des kubanischen Volkes angemessen geehrt werden müssten, und schlug deshalb vor, den 17. Dezember zum »Tag der Völker, die sich nicht unterwerfen« zu erklären. Auch ihr Amtskollege aus Bolivien, Evo Morales, lobte Widerstandskraft und Durchhaltevermögen der Menschen auf der sozialistischen Karibikinsel. »Kuba ist ein Vorbild«, sagte Morale...

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