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20.12.2014 / Ausland / Seite 7

Malé leidet

Malediven: Nach Brand in Wasseraufbereitungsanlage bleibt die Lage in Hauptstadt weiter angespannt

Hilmar König, Neu-Delhi

Langsam kommen die benötigten 20 Millionen US-Dollar zusammen, die die Malediven für die Reparatur einer havarierten Salzwasseraufbereitungsanlage benötigen. Am Mittwoch sicherte Malaysia 200.000 Dollar zu, Japan will sich mit rund 900.000 Dollar an dem staatlichen Krisenfonds beteiligen. Akuter Trinkwassermangel herrscht seit über zwei Wochen in der Hauptstadt Malé. Der nationale Notstand war deswegen ausgerufen worden. Mittlerweile gibt es wieder Trinkwasser, doch ist es noch immer rationiert.

In Malé bilden sich in den Wochen nach der Havarie lange Schlangen aufgebrachter Bürger vor Geschäften und Sonderstellen, an denen kostenlos Trinkwasser in Flaschen verteilt wird. In der dichtbevölkerten, sich über nur zwei Quadratkilometer erstreckenden Hauptstadt des Inselstaates im Indischen Ozean leben rund 120.000 Menschen. Ein Feuer hatte am 4. Dezember die Generatoranlage des Meerwasserentsalzungswerkes zerstört. Seitdem steht dort die Produktion von Trinkw...

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