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20.12.2014 / Inland / Seite 4

Misere par excellence

Jahresrückblick 2014. Heute: Hochschulen. Der Reformeifer der Regierungskoalition bewahrt bestenfalls den Status quo.

Ralf Wurzbacher

Die große Koalition hat geliefert. Was auf zentralen Baustellen im Wissenschaftsbereich jahrelang an Arbeit liegen geblieben war, haben Union und SPD angepackt. Und so gab es »Reformen« satt, im Jahr 2014: Der Hochschulpakt zur Finanzierung zusätzlicher Studienplätze wurde verlängert, die Fortdauer der Exzellenzinitiative für Spitzenforschung und des Pakts für Forschung und Innovation beschlossen. Das »Kooperationsverbot« in Bildungsfragen wird gelockert, der Bund übernimmt die vollen Kosten der Bundesausbildungsförderung, und obendrein winkt auch noch eine »umfassende« BAföG-Novelle. All das lassen sich Bund und Länder etliche Milliarden Euro extra kosten. Gibt es sie also doch, die »Bildungsrepublik« Deutschland?

Dagegen spricht einiges. Das geht damit los, dass sich bestimmte Entscheidungen einfach nicht mehr länger hatten aufschieben lassen. Die zweite Programmphase des Hochschulpakts läuft 2015 aus, ebenso der Forschungs- und Innovationspakt, und mit...

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