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11.12.2014 / Inland / Seite 5

Falsch gerechnet

Eisenbahner bezweifeln, dass Rückgang des Auftragsvolumens Grund für Werksschließungen ist - statt dessen Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

Claudia Wrobel

Eine Abwicklung ihrer Arbeitsplätze wollen sie sich nicht gefallen lassen. Am Mittwoch protestierten rund 100 Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vor der Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG (DB) in Berlin gegen die angekündigte Schließung der Instandhaltungswerke in Zwickau (Sachsen) und Eberswalde (Brandenburg). Auf Drängen der Beschäftigtenvertreter im Aufsichtsrat war das Thema auf die Tagesordnung gesetzt worden. »Der Aufsichtsrat ist das Kontrollgremium des Unternehmens«, begründete Angela Dittrich, Betriebsratsvorsitzende in Zwickau, den Schritt.

Die Beschäftigtenvertreter hatten den Antrag gestellt, die Grundlage für den Schließungsbeschluss des Bahnvorstandes von einem externen Prüfer kontrollieren zu lassen. »Wir sind der Auffassung, dass die Zahlen falsch sind und die Instandhaltung der Züge ins Ausland verlagert werden soll. Das lehnen wir ab«, fasste Alexander Kirchner zusammen, Gewerkschaftsvorsitzender und st...

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