Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Freitag, 24. Mai 2019, Nr. 119
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
11.12.2014 / Inland / Seite 5

Falsch gerechnet

Eisenbahner bezweifeln, dass Rückgang des Auftragsvolumens Grund für Werksschließungen ist - statt dessen Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

Claudia Wrobel

Eine Abwicklung ihrer Arbeitsplätze wollen sie sich nicht gefallen lassen. Am Mittwoch protestierten rund 100 Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vor der Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG (DB) in Berlin gegen die angekündigte Schließung der Instandhaltungswerke in Zwickau (Sachsen) und Eberswalde (Brandenburg). Auf Drängen der Beschäftigtenvertreter im Aufsichtsrat war das Thema auf die Tagesordnung gesetzt worden. »Der Aufsichtsrat ist das Kontrollgremium des Unternehmens«, begründete Angela Dittrich, Betriebsratsvorsitzende in Zwickau, den Schritt.

Die Beschäftigtenvertreter hatten den Antrag gestellt, die Grundlage für den Schließungsbeschluss des Bahnvorstandes von einem externen Prüfer kontrollieren zu lassen. »Wir sind der Auffassung, dass die Zahlen falsch sind und die Instandhaltung der Züge ins Ausland verlagert werden soll. Das lehnen wir ab«, fasste Alexander Kirchner zusammen, Gewerkschaftsvorsitzender und st...

Artikel-Länge: 3375 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €