11.12.2014 / Inland / Seite 2

»Wie bisher gibt es ein Ersatzverfahren«

Trotz Drohung der Kassen: Auch nach dem 1. Januar bleibt es möglich, mit der alten Krankenkassenkarte zum Arzt zu gehen. Ein Gespräch mit Jan Kuhlmann

Jan Kuhlmann ist Rechtsanwalt

Seit langem gibt es Widerstand gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), Versicherte, die sich weigern, werden mitunter von Mitarbeitern der jeweiligen Krankenkasse zu Einzelgesprächen gebeten. Es gibt aber auch drastischere Methoden - welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Immer wieder drohen die Krankenkassen, Versicherte müssten sich auf Privatrechnungen der Ärzte gefasst machen, wenn sie nicht die eGK benutzen. Ich kenne allerdings keinen Fall, in dem das jemals so geschehen wäre. Die Kassen verkünden auch, ab Beginn nächsten Jahres gebe es keine Möglichkeit mehr, sich ohne die neue Karte behandeln zu lassen - selbst wenn die alte Versichertenkarte noch lange darüber hinaus gültig ist. Das hatten sie allerdings auch schon für das Jahr 2014 angedroht.

Wie bisher gibt es ein Ersatzverfahren. Wer beim Arzt einen Nachweis vorlegt, dass er in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, muss auch ...

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