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02.12.2014 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Gegenwind bei UPS

Paketdienstleister ließ in Hannover ver.di-Liste »Frischer Wind« nicht zur Betriebsratswahl zu. Jetzt soll einem Aktivisten gekündigt werden

Daniel Behruzi

Bei UPS haben Gewerkschaften einen schweren Stand. In nur etwa einem Drittel der 72 deutschen Standorte des US-Paketdienstleisters gibt es Betriebsräte. Und davon sind die meisten handzahm und antigewerkschaftlich. So auch am Standort Hannover-Langenhagen, wo rund 750 Menschen arbeiten. Nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebenen Betriebsversammlungen wurden hier in den vergangenen Jahren abgehalten. Eine Gruppe von Gewerkschaftsmitgliedern wollte das bei der diesjährigen Betriebsratswahl ändern und reichte einen eigenen Kandidatenvorschlag ein. Doch die von ver.di unterstützte Liste »Frischer Wind« wurde vom Wahlvorstand nicht anerkannt (siehe jW vom 25. Februar 2014). Seither hagelt es Abmahnungen und Kündigungsversuche.

»Leider hat das Hannoveraner Arbeitsgericht seinerzeit keine einstweilige Verfügung auf Zulassung der Liste Frischer Wind erlassen«, berichtet Ramazan Bayram, ver.di-Projektkoordinator für UPS, gegenüber junge Welt. Dennoch zeigte das...

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