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25.11.2014 / Inland / Seite 5

Frauenberufe aufwerten

Gewerkschaft ver.di fordert zehn Prozent mehr Lohn für Sozial- und Erziehungsberufe. Unternehmerbund sieht keine Notwendigkeit zu verhandeln

Johannes Supe

Für Hunderttausende Beschäftigte in Sozial- und Erziehungsdiensten steht im Dezember die nächste Tarifrunde bevor. In Berlin formulierte die Gewerkschaft ver.di am Montag ihre Vorstellungen für eine neue Eingruppierung von Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen und anderen Werktätigen in diesem Bereich. Der Gewerkschaft geht es um eine »Aufwertung« ihrer Arbeit - und um deutliche Gehaltssteigerungen.

»Durch neue Zuordnungen wollen wir im Durchschnitt zehn Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten. Das ist der Wertausdruck für eine Aufwertung dieser Berufe«, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Die Arbeitenden, so Bsirske weiter, bräuchten nicht nur eine verbale, sondern vor allem eine materielle Anerkennung.

Dabei geht es, wie ver.di betont, hauptsächlich um Anpassungen an die gestiegenen Anforderungen im Sozial- wie auch Erziehungsbereich. So seien Kindertagesstätten mittlerweile nicht nur für die Betreuung, sondern auch für frühkindliche Bildung zus...

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