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17.11.2014 / Inland / Seite 5

Schlappe für Fundamentalisten

Mehr als tausend Menschen protestierten in Dresden gegen Ewiggestrige und Homosexuellengegner

Markus Bernhardt

Insgesamt bis zu 400 Personen sind am vergangenen Sonnabend unter dem Vorwand, Kinder vor einer angeblich betriebenen »Frühsexualisierung« bewahren zu wollen, in Dresden aufmarschiert. Zu den Protesten, im Rahmen derer in der Realität hingegen maßgeblich Stimmungsmache gegen die gesellschaftliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Trans- und Bisexuellen mit Heterosexuellen betrieben wurde, hatte ein Zusammenschluss mit dem Namen »Besorgte Eltern« aufgerufen. Ein Sammelsurium aus christlichen Fundamentalisten, Spießbürgern, Rechtspopulisten und anderen Reaktionären war dem Aufruf der dubiosen Vereinigung gefolgt. Auch die neofaschistische NPD hatte zu den Protesten aufgerufen.

Trotzdem waren die Ewiggestrigen in der sächsischen Landeshauptstadt in der Minderheit. An Protesten gegen die rückwärtsgewandten Ideologen und ihren reaktionären Spuk nahmen am Sonnabend mehr als 1.000 Menschen teil, darunter Anhänger von Linkspartei, Bündnis 90/Die Grünen und SPD...

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