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17.11.2014 / Inland / Seite 4

Spielen verboten

Armutsgefährdet, ausgegrenzt, auf Leistung getrimmt: Kinderhilfswerk attestiert anhaltende Kinderfeindlichkeit

Susan Bonath

Die deutsche Gesellschaft sei »anhaltend kinderfeindlich«, hat der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstag) resümiert. Um die wachsende Kinderarmut zu stoppen, forderte er von der Bundesregierung ein nationales Programm. Die Rechte der Jüngsten gehörten vermehrt auf die politische Agenda, so Krüger. Dafür erarbeitet der derzeit in Berlin tagende »Kinder- und Jugendgipfel«, veranstaltet vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Verband »Terre des Hommes« und der Naturfreundejugend, ein »Manifest«. Am heutigen Montag wollen die 100 Jungen und Mädchen ihr Papier Bundestagsabgeordneten und Staatssekretären vorstellen.

Krüger beklagte, seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren habe sich in Deutschland nicht viel an negativen Einstellungen gegenüber den Jüngsten geändert. So würden mancherorts Mütter aus Restaurants geworfen, weil sie stillten oder ihre Babys schrie...

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