Gegründet 1947 Montag, 14. Oktober 2019, Nr. 238
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
17.11.2014 / Titel / Seite 1

Putin geht voran

Russlands Präsident verlässt G-20-Gipfel vorzeitig. Westen macht Treffen in Brisbane zum Ukraine-Tribunal

Reinhard Lauterbach

Nach Darstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach dem G-20-Gipfel in Brisbane alles gut. Nie wieder bräuchten sich Steuerzahler zu sorgen, systemrelevante Banken retten zu müssen, sagte Merkel in Australien. Ab 2016 gelte das auch für Schattenbanken, schränkte sie ihre Zusage alsbald wieder ein. Ebenso wollten USA, Japan und die BRD namhafte Beträge für den Klimawandel lockermachen. Merkel äußerte auch Zuversicht, dass der weltweite Freihandel nun weiter vorankommen werde und mit ihm die ganze Weltwirtschaft.

Die politische Musik aber spielte in Brisbane nicht im Plenum und seinen weltökonomischen Fensterreden, sondern bilateral und kakophonisch. Russlands Präsident Wladimir Putin war der negative Stargast. US-Präsident Obama begrüßte ihn mit den Worten, Russlands Politik in der Ukraine sei eine Gefährdung des Weltfriedens. Der kanadische Regierungschef Stephen Harper teilte öffentlich mit, am liebsten würde er Putin nicht einmal die Hand gebe...

Artikel-Länge: 3574 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €