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14.11.2014 / Thema / Seite 12

Widerstand in jeder nötigen Form

Der deutsche Staat weigert sich nach wie vor beharrlich, materielle Rechtsansprüche von Naziopfern anzuerkennen. Das zeigt das Beispiel des Vernichtungslagers Sobibór. Ein Auszug aus dem Buch »Der Zug der Erinnerung, die Deutsche Bahn und der Kampf gegen

An der deutschen »Erinnerungskultur« übt ein am kommenden Montag erscheinendes Buch grundsätzliche Kritik und rät zum Bruch mit den staatlichen Protagonisten »konsequenzloser Trauerveranstaltungen«. Die Kritik beruft sich auf Erfahrungen der fast zehnjährigen Arbeit der Bürgerinitiative »Zug der Erinnerung«. Seit 2007 ließ sie Waggons mit einer Ausstellung über die von der Reichsbahn während des Faschismus durchgeführten Massendeportationen auf 150 Bahnhöfe fahren. Trotz des Zuspruchs von 445.000 Besuchern hatten die Initiatoren immer wieder mit Verboten zu kämpfen, besonders seitdem sie von der Bundesregierung die Anerkennung eines materiellen Rechtsanspruchs der Naziopfer verlangten. Berlin weigert sich und pocht auf einen sogenannten Rechtsfrieden für deutsche Unternehmen und den deutschen Staat. Um den finanziellen Verpflichtungen zu entgehen, scheuen die deutschen Behörden inzwischen auch vor historischen Lügen nicht zurück, schreibt Hans-Rüdiger Min...

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