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01.11.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

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Noch ein Erfolg der Berliner Hegemonialpolitik: Klaus Johannis aus Sibiu winkt die zweite Runde der rumänischen Präsidentenwahl

Jörg Kronauer

Umfragen geben ihm gute Chancen: Klaus Johannis könnte bei der Präsidentenwahl in Rumänien am 2. November den zweiten Platz nach dem amtierenden Ministerpräsidenten Victor Ponta erringen und in die Stichwahl am 16. November einziehen. Das wäre eine Premiere: Johannis zählt nicht nur zur deutschsprachigen Minderheit des Landes; er ist auch Mitglied der führenden rumänischen »Deutschtums«-Organisation, des »Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien« (DFDR), das er von 2002 bis 2013 leitete. Das DFDR und Johannis persönlich unterhalten enge Beziehungen nach Deutschland und vor allem zu Berliner Regierungsstellen, die das rumänische »Deutschtum« systematisch fördern.

Die deutschsprachige Minderheit Rumäniens hat vor allem in den Jahren von 1990 bis 2004 hohe Summen aus dem Bundeshaushalt erhalten - insgesamt mehr als 88 Millionen Euro. Die Mittel hatten damals einen doppelten Zweck: Zum einen sollten sie die »Deutschtums«-Strukturen stärken, die aus Sic...

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