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22.10.2014 / Thema / Seite 12

Ein Stück Westen im Osten

40 Jahre evangelische Kirche in der DDR

Dieter Frielinghaus

Das Zusammentreffen der evangelischen Kirche mit einer von Kommunisten bestimmten Regierung ist von vornherein nicht gutgegangen. Der Antikommunismus war schon rund 100 Jahre vor 1945 Tradition in der Kirche. Im 19. Jahrhundert wandte sie sich bewusst von der Arbeiterklasse ab. 1914 schürte sie die Begeisterung für den Krieg gegen alle Nachbarn Deutschlands, in den 1920er Jahren die Verleumdung der Oktoberrevolution. 1933 stand sie hinter Hitler, auch mit der Minderheit der »Bekennenden Kirche«. Die wollte nicht, dass die Naziideologie in die christliche Verkündigung eindrang. Die Kirche folgte der faschistischen Machtpolitik mit Ausnahme weniger, die Hitler ablehnten. Und es waren noch einmal weniger, die in den Widerstand gingen. 1941 huldigte die Kirche in aller Form der Aggression gegen die Sowjetunion. Und nach 1945 hoffte sie nicht auf Befreiung, sondern hatte Angst vor den Befreiern.

Ihr Zusammentreffen mit dem Sozialismus nach 1945 hätte dennoch g...

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