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20.10.2014 / Inland / Seite 5

Anerkennung für Aufklärer

Hamburg: Drei antifaschistische Initiativen mit Hans-Frankenthal-Preis geehrt

Marion Mayer

Zum fünften Mal wurde am Donnerstag vergangener Woche der Hans-Frankenthal-Preis verliehen. Benannt ist er nach dem 1999 verstorbenen Auschwitz-Überlebenden Hans Frankenthal; die Stiftung Auschwitz-Komitee würdigt mit dieser Auszeichnung und jeweils 1.000 Euro Initiativen, die sich »in hervorragender Weise Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen« widmen: in diesem Jahr die Initiative NSU-Watch, die Infogruppe Rosenheim im Bündnis »Rabbatz« und die Vereinigung der Okkupationsopfer mit Sitz in Kranj, Slowenien.

Die Arbeit der Gruppen wurde bei der Preisverleihung im Lichthof der Hamburger Universitätsbibliothek ausführlich vorgestellt. Dr. Rosa Fava, Historikerin und Pädagogin am Jüdischen Museum Berlin, hielt die Laudatio auf die 1997 gegründete Vereinigung der Okkupationsopfer aus Kranj, die im selben Jahr einen Entschädigungsantrag an die Bundesrepublik Deutschland gestellt ha...

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