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20.10.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Eine Bank für einen Euro

Das Hypo-Alpe-Adria-Desaster beschäftigt bis heute die Gerichte in Bayern und Österreich

Michael Bonvalot

Es war wahrscheinlich der größte Finanzskandal in Österreich nach 1945. Im Dezember 2009 übernahm die Republik durch eine Notverstaatlichung die angeschlagene Bank Hypo Alpe Adria (Hypo, in Deutschland eher als HGAA bekannt), die kurz vor der Insolvenz stand. Nun haftet der Staat mit rund 19 Milliarden Euro für Verbindlichkeiten der Bankengruppe. Ein Großteil dieser Haftungen wird voraussichtlich schlagend werden, will heißen, Steuerbürger zahlen die Zeche.

Ursprünglich war die Hypo eine traditionell aufgestellte Landesbank. Als aber 1999 der rechtsextreme FPÖ-Politiker Jörg Haider zum Kärntner Landeshauptmann gewählt wurde, bekam das Institut einen Hochrisikokurs verordnet. Es sollte expandieren und zu einer Großbank für Österreich und die Westbalkanstaaten werden. Dabei wurden Hunderte Millionen Euro verspekuliert, die Korruption reichte bis in höchste Kreise. So wurde etwa Kroatiens früherer Premier unter anderem wegen Hypo-Schmiergeldern zu zehn Jahre...

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