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18.10.2014 / Ausland / Seite 7

Die Ausrangierten

Das unbeschreibliche Elend italienischer Rentner

Gerhard Feldbauer

Am härtesten sind alte Menschen von der sich verschärfenden Krise der kapitalistischen Gesellschaft betroffen. Die Ausrangierten, deren Arbeitskraft für das Kapital keinen Wert mehr hat. Nach einer dieser Tage vom italienischen Nationalinstitut für Soziale Fürsorge (INPS) veröffentlichten Statistik erhält die Hälfte der Rentner, das sind 6,8 Millionen, weniger als 1.000 Euro im Monat. 52 Prozent von ihnen sind Frauen. Diese Menschen leben bereits unter der Armutsgrenze, die mit 999,67 Euro angegeben wird.

Viel schlimmer geht es den über 2,1 Millionen Rentnern, das sind 13,4 Prozent, die mit Altersbezügen unter 500 Euro dahinvegetieren. Vor allem sie gehören, wie ein Sprecher der Rentnergewerkschaft (SPI) erklärte, zu denen, die »mit einer Hungerpension auskommen müssen«. Der durchschnittliche Rentenbetrag wird mit 1.105 Euro angegeben. Einbezogen sind dabei auch die verhältnismäßig noch gut bedachten Pensionäre, die Altersbezüge von über 1.500 Euro haben.

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