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13.10.2014 / Inland / Seite 5

Buhrufe von AWO-Beschäftigten

Nordrhein-Westfalen: Unternehmsseite nennt Warnstreik »völlig nutzlos und unverständlich«

Markus Bernhardt

Im Vorfeld der für Ende Oktober geplanten neuen Verhandlungsrunde zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der »Arbeiterwohlfahrt Deutschland e.V.« (AWO), haben die Beschäftigten den Druck erhöht. Im Rahmen eines zweitägigen Streiks legten die Beschäftigten der AWO aus Kindertagesstätten und Altenheimen in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Donnertsag und Freitag die Arbeit nieder.

Unter dem Motto »Wir sind die Stars - an jedem Tag!« hatten sich am Freitag mehr als 2.200 Beschäftigte bei der zentralen Streik- und Protestkundgebung in Bochum versammelt, um ihrer Forderung nach Angleichung ihrer Löhne an die im öffentlichen Dienst Nachdruck zu verleihen. Allein in Bochum blieben deshalb an diesem Tag laut ver.di 20 von insgesamt 24 Kindertagesstätten geschlossen. Die Gewerkschaft fordert für die rund 36.000 Tarifbeschäftigten eine Erhöhung der monatlichen Einkommen um einen Sockelbetrag von 100 Euro zuzüglich 3,5 Prozent, die Erhöhung der Vergütu...

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