Gegründet 1947 Sa. / So., 18. / 19. Januar 2020, Nr. 15
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11.08.2001 / Ansichten / Seite 0

»Walter Ulbricht hatte zum Kaffee eingeladen«

junge-Welt-Gespräch mit Werner Eberlein über die Sicherung der DDR-Staatsgrenze am 13. August 1961

Werner Eberlein war lange Jahre Russisch-Dolmetscher der DDR-Führung und gehörte von 1985 bis 1989 selbst dem Politbüro des ZK der SED an. Er wurde am 9. November 1919 als Sohn des Mitbegründers der KPD Hugo Eberlein in Berlin geboren. 1934 emigrierte er in die UdSSR, besuchte die Karl-Liebknecht-Oberschule in Moskau und war danach Arbeiter. 1940 wurde Eberlein nach Sibirien verbannt, wo er nach einer Lehre als Elektriker arbeitete. 1948 kehrte er nach Berlin zurück und wurde dort Mitarbeiter im SED-Parteivorstand. 1951 bis 1954 studierte er an der Parteihochschule beim ZK der KPdSU in Moskau; danach letete
er die Wirtschaftsredaktion des Neuen Deutschland. Ab 1960 war er Mitarbeiter des ZK der SED und 1964 bis 1983 stellvertretender Abteilungsleiter im ZK, danach bis 1989 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Magdeburg. Von November 1989 an war er Vorsitzender der Zentralen Parteikontrollkommission, später Mitglied des Ältestenrates der PDS.

F: Der Parte...

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