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25.07.2001 / Inland / Seite 0

»Löchrig wie'n alter Socken«

Karlsruher Plutoniumaffäre bringt baden-württembergische Landesregierung in Erklärungsnot

Martin Höxtermann

Die baden-württembergische Landesregierung gerät wegen der Karlsruher Plutonium-Affäre zunehmend in Erklärungsnot. Am Dienstag bemühte sich Umweltminister Ulrich Müller (CDU), Meldungen zu dementieren, denen zufolge Sicherheitsauflagen in der stillgelegten Wiederaufbereitungsanlage (WAK) Karlsruhe mit ausdrücklicher Genehmigung seines Ministeriums gelockert worden seien. Ein WAK-Sprecher hatte bestätigt, daß Mitte der neunziger Jahre ein ständiger Strahlenschutz-Posten im Bereich der Ausgangsschleusen abgezogen wurde. Dies habe die Stuttgarter Aufsichtsbehörde gestattet. In der Atomanlage gibt es zwar eine weitere Aufsicht, doch die sei mit vielen Aufgaben betraut und könne Monitore und Drehkreuze nicht ständig im Auge behalten.

Vergangene Woche war bekannt geworden, daß ein inzwischen inhaftierter WAK-Arbeiter hochradioaktives Plutonium unbemerkt aus der Anlage geschmuggelt und ein halbes Jahr lang bei sich in der Wohnung deponiert hatte. Dabei wurde nich...

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