06.07.2001 / Ausland / Seite 0

Front gegen Bergbaukonzerne

Amazonas-Ureinwohner verstärken Widerstand gegen Zerstörung ihres Lebensraums

Ureinwohner der gesamten Amazonas-Region Südamerikas wollen den Widerstand gegen die Zerstörung ihrer Umwelt intensivieren. In mittlerweile neun Ländern protestieren sie gegen die Vernichtung ihres Lebensraumes durch Ölförderung und Bergbau. Brennpunkt des Kampfes der Amazonas-Indianer sind derzeit Ecuador, Bolivien und Brasilien, wo die Exploration neuer Erdgas- und Ölvorkommen auf Hochtouren läuft. Dort befürchten Indianerstämme großflächige Umweltschäden durch Erschließung, Ölförderung und den Bau von Pipelines sowie Leckagen von Ölleitungen.

»Die Ölkonzerne dringen in unsere Gebiete ein, als wären sie dort zu Hause«, klagte Adolfo Shacay, Sprecher der Vereinigung der Ureinwohnernationalitäten im Ecuadorianischen Amazonas (CONFENIAE) kürzlich auf einem Treffen von Ureinwohnerorganisationen in Washington. Seine Vereinigung arbeitet derzeit an einem Regelwerk, zu dessen Einhaltung sich Konzerne verpflichten sollen, wenn sie in den Regenwäldern operieren.

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