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29.06.2001 / Ausland / Seite 0

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Mazedonien: Albaner sehen Verfassungsreform als Mittel zum Aufbau Großalbaniens

Rainer Rupp

In Mazedonien ist der Kampf um Großalbanien noch lange nicht zu Ende. Er findet im Feld ebenso statt wie im Parlament. William Drozdiak, der renommierte sicherheitspolitische Korrespondent der International Herald Tribune, verdächtigt Elemente der UCK, »einen größeren Konflikt zu entfachen, um ihr nationalistisches Ziel eines Großalbaniens, das die ethnisch-albanischen Bevölkerungsgruppen im Kosovo, Südserbien, Mazedonien und Albanien vereinen würde, doch noch zu erreichen«. Mazedoniens Präsident Boris Trajkovski warf in den Verhandlungen der All-Parteien-Regierung über eine Verfassungsreform den beiden ethnisch-albanischen Parteien Verzögerungstaktik vor. Die Parteien verfolgten die »Hoffnung, daß die internationale Gemeinschaft interveniert und ihre unrealistischen politischen Forderungen unterstützt, die u. a. auch die Positionen der Terroristen in den derzeit besetzten Gebieten zementieren würde.« Der Vorsitzende der größten Albanerpartei DPA, Arben X...

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