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04.05.2001 / Thema / Seite 0

Dauerbrenner deutsche Frage

3. Mai 1971: Der Sturz Walter Ulbrichts - das Ende einer Ära (Teil II und Schluß)

Norbert Podewin

»Wir sind zu der Schlußfolgerung gelangt, daß die unseren besonderen historischen Bedingungen entsprechende Form für die friedliche Koexistenz der beiden deutschen Staaten eine deutsche Konföderation ist, an der auch das entmilitarisierte, freie und neutrale Westberlin teilnehmen könnte.« Es war ein souverän auftretender Walter Ulbricht, der diese Überlegung am 25. März 1962 äußerte. Seine Zuhörer waren die Mitglieder des Nationalrates der Nationalen Front, doch die Schlagzeilen in ND und anderen Zeitungen anderntags zielten sehr viel weiter: »An alle Bürger der Deutschen Demokratischen Republik! An die deutsche Nation!« Das Konzept wie der Ton atmeten Zeitgeist. Das Echo sollte die Deutschlandpolitik bis zu Ulbrichts Sturz begleiten.

Souveränität der Mauer

Die steinerne Zäsur des 13. August 1961 hatte der Welt demonstriert, daß die USA nun endlich die Existenz des Staates DDR hinzunehmen bereit waren. Der politische Preis schien aus östlicher Sic...

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