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02.10.2014 / Inland / Seite 4

Über Recht und Parlament hinweg

Kampagne gegen Drohnen will Anschaffung des Waffensystems in Deutschland verhindern

Johannes Supe
Die BRD braucht kein neues Mordwerkzeug. Das sagt die »Kampagne gegen Etablierung der Drohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung«. Am Mittwoch stellte sie in Berlin ihre Vorbehalte gegen das Waffensystem vor, am 4. Oktober sollen bundesweit über 20 Protestveranstaltungen im Rahmen eines globalen Aktionstags gegen das Waffensystem folgen. Kontext der Kampagne ist die geplante Anschaffung von 16 bewaffnungsfähigen Drohnen durch die Bundesregierung bis 2025.

»Drohnen ermöglichen es, sich zum Ankläger, Ermittler, Richter und Henker aufzuspielen«, erklärte Peter Strutynski vom Bundesausschuß Friedensratschlag. Die in einiger Höhe agierenden unbemannten und ferngelenkten Flugobjekte lassen sich sowohl zur Überwachung wie auch zur Tötung einzelner einsetzen. »Eindeutig völkerrechtswidrig« sei letzteres außerhalb von Kampfgebieten, so Strutynski. Den ahnungslosen Opfern der Waffe bliebe jede Chance verwehrt, sich zu verteidigen. Etwa in Pakistan...

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