Gegründet 1947 Freitag, 26. April 2019, Nr. 97
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
24.09.2014 / Ausland / Seite 6

Chance für Schweizer

Volksabstimmung über Einführung einer öffentlichen Krankenkasse. Wirtschaft und Regierung machen dagegen mobil

Patricia D’Incau, Bern
Anstelle von über 60 privaten Versicherern soll künftig eine einzige, öffentlich-rechtliche Krankenkasse für die obligatorische Grundversicherung der Schweizer zuständig sein. Das verlangt die Volksinitiative »Für eine öffentliche Krankenkasse«, über die am Sonntag abgestimmt wird. Hinter dem Begehren stehen rund 20 Organisationen, darunter die Sozialdemokratische Partei Schweiz (SPS) und die Gewerkschaft des Personals öffentlicher Dienste (VPOD). Es ist bereits der dritte Versuch innerhalb von elf Jahren, per Volksentscheid eine öffentliche Krankenkasse einzurichten.

Die Träger der Initiative fordern eine »faire Grundversicherung« und eine geringere Prämienlast für die Bevölkerung. Schon jetzt ist eine solche Grundversicherung in der Schweiz obligatorisch, muß jedoch bei einer privaten Versicherungsanstalt abgeschlossen werden. Diese sind bei der Festlegung der Prämienhöhe weitgehend frei. Aktuell hat ein Erwachsener durchschnittlich umgerechnet 395 Sch...

Artikel-Länge: 4011 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €