24.09.2014 / Ausland / Seite 6

Düstere Aussichten

WHO-Studie warnt vor 20000 neuen Ebola-Fällen bis November. »Rigorose« Maßnahmen ­gefordert. Sierra Leone spricht nach Ausgangssperre von Erfolg

Simon Loidl
Bis zu 20000 neue Ebola-Fälle könnte es bis Anfang November geben, sollten nicht sofort drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche ergriffen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die am Dienstag im New England Journal of Medicine erschien. Die Studie entstand in Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Gesundheitsministerien der vom Ebola-Virus betroffenen Länder Liberia, Guinea, Nigeria und Sierra Leone, sowie des Imperial College London.

Die Autoren analysierten Daten über den bisherigen Verlauf der Epidemie und errechneten daraus die wahrscheinliche weitere Verbreitung des Virus. Die derzeitige Perspektive für die am stärksten betroffenen Länder Guinea, Sierra Leone und Liberia sei »düster«, man müsse in den nächsten Monaten mit Tausenden neuen Erkrankungen und Todesfällen pro Woche rechnen. Als dringendste Schritte empfehlen die Autoren der Studie Verbesserungen bei der Isolierung...

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