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19.09.2014 / Inland / Seite 5

»Offenheit« statt Protest

DGB bekennt sich gemeinsam mit der Bundesregierung zu Freihandelsabkommen TTIP. Rückendeckung für SPD-Chef Gabriel

Ralf Wurzbacher
Anfang September erst hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unter Verweis auf eine Allensbach-Erhebung zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP konstatiert: »Je informierter« die Befragten seien, »desto kritischer« positionierten sie sich. Von denen, die sich näher mit der geplanten Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der EU und den USA beschäftigt hätten, hielten 60 Prozent das Vorhaben für »keine gute Sache«. Dabei klang mit: Seht her, der DGB steht auf der Seite der Gegner, und die per Pressemitteilung erhobene Forderung lautete denn auch, die »TTIP-Verhandlungen auszusetzen«.

Zwei Wochen später sieht man die Dinge beim Gewerkschaftsdachverband nicht mehr so verbissen. In einem gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) formulierten Papier heißt der DGB das TTIP vom Grundsatz her gut. Die Gespräche mit den USA könnten helfen, die bilateralen Handelsbeziehungen zu intensivieren. Außerdem könnte der künftige Pakt dazu b...

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