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17.09.2014 / Inland / Seite 4

Brauner Trümmerhaufen

Nach den Landtagswahlen ist die NPD in einem desolaten Zustand. Flügelkämpfe und Personalquerelen dürften für weitere Selbstzerfleischung sorgen

Markus Bernhardt
Der NPD stehen in den nächsten Wochen und Monaten schwere Zeiten bevor. Nachdem der neofaschistischen Partei Ende August knapp der Wiedereinzug in den sächsischen Landtag mißlang und sie auch bei den jüngsten Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg scheiterte, werden die extremen Rechten um personelle und inhaltliche Konsequenzen kaum herumkommen. »Es bleibt ohne Beschönigungen festzustellen, daß die NPD in beiden Bundesländern hinter ihren Erwartungen zurückbleibt«, bescheinigte auch Frank Franz, zur Zeit noch NPD-Bundespressesprecher, nach dem vergangenen Wahlsonntag seiner Partei.

Die NPD werde aber »inhaltlich weiter Kurs halten: Nationale Souveränität, nationale Identität und nationale Solidarität« sollen laut Franz auch weiterhin die Markenzeichen der Partei sein. Ob es mit derlei Allgemeinplätzen und einem einfachen »weiter so« gelingen kann, die skan­dalträchtige Vereinigung zukunftsfähig aufzustellen, darf bezweifelt werden. Vielmehr drohen ...

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