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08.09.2014 / Inland / Seite 8

»Sie hätten nie inhaftiert werden dürfen«

Solidaritätsgruppen fordern Freiheit für noch in den USA inhaftierte kubanische Kundschafter. Ein Gespräch mit Heinz-W. Hammer

Markus Bernhardt
Heinz-W. Hammer ist Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen (www.cubafreundschaft.de), und aktiv in der Solidaritätsbewegung mit den »Miami 5«

Anläßlich des 16. Jahrestages der Inhaftierung der »Miami 5« veranstalten mehrere Kuba-Solidaritätsgruppen am 12. September in Düsseldorf vor dem US-Generalkonsulat einen Aktionstag. Wie stellt sich die Situation der in den USA inhaftierten kubanischen Freiheitskämpfer derzeit dar?

Die fünf Kubaner wurden 1998 in Miami festgenommen und nach teilweise folterähnlicher Isolationshaft 2001 in einem politischen Schauprozeß verurteilt. Zu absurd hohen Strafen – bis zu zweimal lebenslänglich –, weil sie die immer noch dort aktiven konterrevolutionären Banden unterwandert hatten, um ihre Heimat vor weiteren Terroranschlägen zu schützen.

Sie wurden verurteilt wegen des Vorwurfs »Verschwörung, Spionage begehen zu woll...


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